7 Strategien, mit denen Du mehr Links auf Deine Webseite bekommst

Das Internet ist eine vernetzte Entität, die davon lebt, dass Inhalte miteinander verlinkt sind. Links können weiterführende Informationen, Partnerseiten oder Quellenangaben sein. Wichtig ist, dass sie dem User helfen, sich im Internet zurechtzufinden und ihm einen Mehrwert bieten.

Auch Suchmaschinen werden auf Links aufmerksam und werten eine Seite auf, wenn die Verlinkung korrekt und logisch integriert ist.

Neben den Links, die Du auf Deiner Webseite platzierst, möchtest Du natürlich auch, dass jemand zu Dir verlinkt. Im Rahmen des Linkaufbaus gibt es mehrere Möglichkeiten, wie Du dafür sorgen kannst, dass Dein Content verlinkt wird.

1. Gewinnspiele und Freebies

Einer Studie des britischen Branchenverbands BPMA zufolge würden drei von zehn Briten die Marke ihres Vertrauens vernachlässigen, um ein Freebie zu erhalten. Die Studie zeigt also, dass Menschen kostenlose Dinge lieben. Das kannst Du dir zunutze machen, indem Du selbst Freebies und Gewinnspiele auf Deiner Webseite anbietest.

  • Gewinnspiele: Die Teilnahme an einem Gewinnspiel ist meist kostenlos. Webseiten werden darüber berichten, Dich somit verlinken und Traffic auf Deine Webseite bringen. Die Verlinkung kannst Du auch erzwingen, indem Du die Teilnahme an Verbraucher bindest, die eine Webseite besitzen.
  • Freebies: Kostenlose Produktproben und andere Geschenke sind eine gute Möglichkeit, Links zu erhalten. Die Freebies müssen nicht zwingend eine physikalische Form besitzen. Es kann sich auch um Software, Website-Templates oder andere Dinge handeln.

2. Schreibkunst

Webseiten veröffentlichen immer wieder Artikel von Gastautoren. Damit mischen sie ihren Content auf, bringen dem Autor aber auch eine gewisse Aufmerksamkeit. Das Gastschreiben ist für Dich aus dem Grund praktisch, weil Du einen Link zu Deiner Webseite integrieren kannst. Gleichzeitig wird ein fremdes Publikum auf Dein Angebot aufmerksam.

Mit Pressemeldungen informierst Du nicht nur über Deine Produkte oder Dienstleistungen, Du kannst auch auf Deine Webseite verlinken. Die Veröffentlichung auf Presseportalen ist in der Regel kostenlos möglich.

Dir gefällt ein Produkt oder eine Dienstleistung? Berichte darüber – der Anbieter wird Deine Meinung sehen und den Lob auf seiner Webseite veröffentlichen – hoffentlich mit einem Link zu Deiner Webseite.

3. Nützliches Networking

Interviews sind eine gute Möglichkeit, einmaligen Content zu kreieren. Für den Linkaufbau solltest Du aber die entgegengesetzte Rolle übernehmen: Ein Dritter interviewt Dich zu einem Produkt, einer Dienstleistung oder Deinem bisherigen Erfolg. Such Dir dabei ein Thema aus, welches zu Deiner Branche und Deinem Content passt, um maximale Relevanz zu erzielen. Besteh auch darauf, dass im Interview auf Deine Webseite verlinkt wird.

Erstelle Bilder von Events und Veranstaltungen (Einwilligung einholen) und veröffentliche diese auf Deiner Webseite. Biete einen Embed-Code an und ermögliche Deinen Lesern, die Fotos auf ihren Portalen einzubinden.

(Datenschutz, Analyse und Tracking Hinweise hier klicken)

In jeder Email besteht die Möglichkeit sich wieder abzumelden.


4. Besonderes Coding

Wenn Dein Entwickler besondere Coding-Fähigkeiten besitzt, kannst Du mit den Ergebnissen auffallen und als Belohnung einen Backlink erhalten:

  • Seitenlayout: Beeindruckende Layouts, die sich mit ihrem Design von anderen Webseiten abheben, werden von Portalen wie Awwwards vorgestellt und mit einem Link belohnt.
  • Funktionalität: Dasselbe Prinzip gilt für Webseiten, die besondere Funktionalitäten bieten, die eigenständig entwickelt wurden: Es kann sich um ein besonderes Formular, Slider oder anderes Feature handeln.

5. Eigene Link-Quellen

Erstell Content, der regelrecht dazu einlädt, verlinkt zu werden. Folgendes kommt dafür infrage:

  • Umfragen: Im Internet sind kostenlose Umfragetools erhältlich, mit denen Du Deine Leser dazu einladen kannst, ihre Meinung zu einem Thema abzugeben. Informier Menschen über die Umfrage, die das Thema interessiert.
  • Nischenblog-Liste: Erstelle eine eigene Seite, wo Du alle Blogger einer speziellen Nische auflistest. Konvertiere die Seite in eine OPML-Datei, damit Interessierte sie in ihren Reader importieren können.

6. Eine Spende

Wohltätige Zwecke lohnen sich nicht nur für einen Backlink, sie geben Dir auch das Gefühl, etwas Gutes getan zu haben:

  • Spenden: In Deutschland gibt es unzählige Vereine, die Hilfsmittel benötigen. Als Gegenleistung werden sie gerne auf Dein Angebot verlinken.
  • Auktionen: Verkauf wertvolle oder persönliche Gegenstände auf eBay sowie anderen Plattformen und spende den Erlös an eine wohltätige Organisation. Informier die Organisation über die Auktion, sodass sie vorab darüber berichten kann.

7. Links kaufen

Die letzte Möglichkeit, um an Links zu kommen, ist das Kaufen von Links. Laut den Richtlinien von Google ist die Maßnahme unerwünscht, in der Praxis wird sie dennoch von vielen Menschen ausgeführt. Da der direkte Linkkauf zu auffällig ist, integrieren viele Menschen ihre Links in Artikeln.

Sie verfassen Texte zu themenrelevanten Webseiten und integrieren darin unauffällig ihr ebenfalls relevantes Produkt oder ihre Dienstleistung. Der Partner publiziert diesen Artikel gegen eine vereinbarte Gebühr.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, dass Du diese Links nicht kaufst. Stattdessen kannst Du Partner finden, denen Du ein Tauschangebot vorschlägst: Sie publizieren Deinen Text und Du im Gegenzug ihre Artikel. Wichtig ist, dass der Content immer relevant ist und die Links unauffällig integriert sind.

Fazit

Wie Du in diesem Artikel erfahren hast, ist der Linkaufbau ein Prozess, der Zeit, Aufwand und Investitionen benötigt. Es gibt Möglichkeiten, mit relativ simplen Maßnahmen Links zu erhalten, andere sind etwas aufwendiger. Wichtig ist, dass Du Dich immer für Prozesse entscheidest, die für Deinen Content relevant sind. Links, die nicht zu Deiner Webseite passen, sind für Dich wertlos.