9 fatale Fehler, die du auf deinen Webseiten unbedingt vermeiden solltest

Du möchtest eine Webseite starten und Geld mit ihr verdienen? Dann solltest Du wissen, welche Fehler Du vermeiden solltest. Lerne aus diesen Fehlern, damit Du weniger Zeit und Geld in Deine Webseite investieren musst. 9 fatale Fehler werden im Anschluss vorgestellt.

1. Viel Content ohne Qualität

Content ist King – das kann nicht oft genug betont werden. Leider setzen nach wie vor viele Menschen auf Masse statt Klasse, in der Hoffnung, dass die Anzahl der Artikel zum Erfolg führt, auch wenn sie nicht besonders gut sind. Diese Denkweise ist von Grund auf falsch.

Schlechter Content führt garantiert nicht zum Erfolg.

Eines ist sicher: Menschen, die auf eine Webseite gelangen, suchen nach den besten Informationen zu dem gewünschten Thema. Dein Ziel ist es, die Besucher auf eine Seite weiterzuleiten, damit Du als Affiliate Geld verdienst oder deine eigenen Produkte verkaufst.

2. Schlechtes Webdesign

Dank WordPress und Co. ist es für Laien relativ einfach, innerhalb kürzester Zeit eine Seite aufzusetzen. Themes gibt es in kostenlosen und kostenpflichtigen Varianten. Nicht immer passen diese Designs auch zum Thema. Achte auf die Farbwahl, die Fonts und Gliederung der Elemente.

Für die Farbwahl gibt es eine simple Lösung: Auf coolors.co kannst Du Dir ein Farbschema generieren lassen. Drücke so lange auf die Leertaste, bis ein Farbschema erscheint, das Dir gefällt und zu Deinem Thema passt.

Mach dir auch Gedanken über die gewählten Fonts, achte darauf, dass sie lesbar und groß genug sind.

Einzelne Elemente wie Grafiken, die Suchbox oder der Newsletter-Eintrag musst Du sinnvoll positionieren. Lese Deinen Content mehrmals und gebe ihn auch an Freunde und Bekannte. Wenn selbst Deine Tante, die nicht besonders internetaffin ist, auf der Webseite zurechtkommt, hast Du alles richtig gemacht.

3. Langsame Ladegeschwindigkeit

Die schönste Webseite, die hervorragenden Content bietet, könnte dennoch ein Schuss in den Ofen sein. Der Grund: Nichts ist fataler als eine schlechte Performance.

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In jeder Email besteht die Möglichkeit sich wieder abzumelden.


Eine Webseite, die länger als 1,5 Sekunden lädt, wird subjektiv als langsam empfunden. Ab dieser Ladezeit wächst die Absprungrate. Ziel ist es, die Ladegeschwindigkeit zu verringern.

  • entscheide Dich für einen Webhost, der eine gute Performance bietet
  • komprimiere Deine Grafiken mit speziellen Tools
  • komprimiere Deine CSS- und JavaScript-Dateien (minify)

4. Unnatürlich viele Backlinks

Viele Webseitenbetreiber erarbeiten sich kurz nach dem Start ihres Projektes viele Backlinks. Das ist sehr riskant, denn bei Suchmaschinen schlagen aufgrund dieses Verhaltens alle Glocken Alarm.

Qualität vor Quantität lautet die Devise beim Linkaufbau. Konzentriere Dich auf hochwertige Backlinks und übertreibe es nicht mit der Anzahl.

Setze Backlinks dort, wo Du Themenrelevanz findest:

  • Kommentare auf Blogs
  • Postings in Foren
  • Linktausch mit ähnlichen Webseiten

Belasse es in den ersten Wochen auf ein bis zwei bis vier Backlinks pro Woche.

5. Erfolgreiche Projekte kopieren

Ziel einer Webseite ist es, eine Sparte zu finden, die bisher unentdeckt ist und zu der man Informationen liefern kann.

Es gibt Menschen, die erfolgreiche Nischenseiten im Internet ausfindig machen. Sie analysieren diese und erstellen ein eigenes Projekt, mit dem Ziel, den gefundenen Konkurrenten zu übertreffen.

Kopien und Imitate gibt es viele, doch erfolgreich sind letztendlich nur die Originale. Es lohnt sich weder für Dich noch für Deine Besucher, wenn Du lediglich eine andere Seite imitieren möchtest. Sei kreativ und einzigartig!

6. Ungeduld zeigen

Webseiten sind Projekte, die Geduld erfordern. Erwarte nicht, über Nacht mit ihnen Geld zu verdienen. Jede neue Webseite benötigt Zeit, bis sie eine Chance hat, die erste Seite der Google-SERPs zu erreichen.

Im Internet ist davon die Rede, dass es drei bis sechs Monate dauern kann, bis Deine Nischenseite theoretisch die vorderen Plätze erreichen kann.

Zur Ungeduld gesellen sich Menschen, die nach wenigen Monaten aufhören, an ihrer Seite zu arbeiten. Diese hat sich erfolgreich in den vorderen Google-SERPs platziert und Du hältst das für ausreichend.

Eines sollte Dir klar sein: Deine Konkurrenten schlafen nicht und können Dich jederzeit verdrängen. Arbeite ständig und geduldig an Deiner Seite!

7. Rechtschreibung berücksichtigen

Die Optimierung der Webseite für Suchmaschinen sollte niemals übertrieben werden. Das gilt insbesondere in Hinsicht der Rechtschreibung, die gerne Mal vernachlässigt wird. Deshalb heißt es “Smoothie-Rezepte” und nicht “Smoothie Rezepte”, wie es vielerorts zu lesen ist.

Generell sollte der gesamte Content für den Leser erstellt werden, ohne ständig zu prüfen, ob eine bestimmte Keyworddichte erreicht wurde. Zur Rechtschreibprüfung gibt es zahlreiche Tools im Internet, die Fehler erkennen.

Arbeite auch an Deinem Sprachstil und nutze möglichst viele Synonyme. Übertreib es nicht mit Fremdwörtern oder verschachtelten Sätzen.

8. Version für mobile Geräte

In den kommenden Jahren wird der Traffic, der von mobilen Endgeräten ausgeht, um ein Vielfaches steigen.

Für Dich heißt das: Optimiere jetzt Deine Webseite für mobile Geräte, damit Du langfristig davon profitieren kannst.

Viele Content-Management-Systeme und Themes sind bereits für Smartphones und Tablets optimiert. Bedenke die mobilen Geräte aber auch bei Deiner Content-Erstellung: Optimiere Bilder, achte bei der Erstellung von Videos auf die Bandbreite und mach Dir Gedanken, ob Deine Infografiken auf Smartphones lesbar sind.

9. Falsche Erwartungen

Zuletzt der größte Fehler, den viele Webseitenbetreiber machen: Sie setzen sich ein hohes Ziel für ihr Projekt und werden enttäuscht.

Es gibt durchaus Seiten, die mehrere hundert oder tausend Euro pro Monat generieren. Das ist aber nicht automatisch gegeben. Viele Betreiber von Webseiten haben mehrere Projekte parallel laufen. Gemeinsam sind alle Seiten lukrativ.

Häufig wird auch die Nische selbst unterschätzt. Auch wenn Dir eine Nische sehr interessant vorkommt, muss sie nicht unbedingt große Gewinne einbringen.

Bedenke, dass Du mit jeder Nischenseite Erfahrung sammelst, die Du in Dein nächstes Projekt investieren kannst!

Fazit

Es gibt viele Fehler, die Du bei der Erstellung einer Webseite machen kannst. 9 davon hast Du zuvor gelesen. Lerne aus den Fehlern anderer Menschen und mach sie nicht selbst. Dadurch sparst Du viel Zeit und Geld.