Gezielter Traffic Aufbau mit sinnvollen Kommentaren

Wer kennt das Problem nicht? Die Webseite wird monatelang mit Content gefüttert; doch nach langer Arbeit bleiben die Besucher aus und die Rankings stagnieren. In solchen Fällen versucht man, mit Gastbeiträgen dem Trend entgegenzusteuern – diese erfordern aber viel Zeit.

Die Alternative? Blogkommentare.

Das Verfassen sinnvoller Blogkommentare ist die simpelste und zeitsparendste Möglichkeit, Traffic zu generieren. Anstelle Zeit nur mit Social-Media zu verbringen, solltest Du Besucher anderer Blogs auf deinen Blog leiten. Kommentare bieten sich dafür regelrecht an.

Die wichtigsten Vorteile von Blogkommentaren

Kommentare auf Blogs, die sich in Deinem Themengebiet befinden, erfordern ein wenig Arbeit. Was Du im Gegenzug erhältst:

  • Besucher, die Interesse an Deinen Inhalten haben
  • Backlinks (bestenfalls dofollow)
  • Du pflegst Dein Image
  • Dein Bekanntheitsgrad wächst

Diese Vorteile eröffnen sich Dir aber nur, wenn Du alles richtig machst.

Die Platzierung entscheidet

Es ist durchaus mit ein wenig Glück und Aufwand verbunden, aber wenn Du einen Artikel als erste Person kommentierst, verschaffst Du Dir einen großen Vorteil: Jeder Besucher liest Deinen Artikel und gelangt auf Deine Webseite.

Damit Du in der Kommentarliste oben erscheinst, solltest Du Branchengrößen auf sozialen Netzwerken folgen und regelmäßig einen Blick auf deren Tweets und Co. werfen; abonniere aber auch ihre Newsletter. Sobald Du einen interessanten Artikel siehst, musst Du zügig kommentieren.

Was sind geeignete Artikel? Zunächst einmal jene, in denen die Autoren aktiv zum Kommentieren aufrufen. Einige Autoren machen das am Ende jedes Artikels, andere behalten sich diese Strategie für spezielle Anlässe vor.

Geeignete Blogs zum Kommentieren finden

Kommentiere immer nur auf Blogs, die zu Deiner Branche oder Nische gehören. In jeder Kategorie gibt es wiederum Stars und Sternchen, die sich einen Namen machen konnten. Ihre Berühmtheit solltest Du nutzen. Sie haben viele Follower, eine reich gefüllt E-Mail-Liste sowie zahlreiche regelmäßige Besucher.

(Datenschutz, Analyse und Tracking Hinweise hier klicken)

In jeder Email besteht die Möglichkeit sich wieder abzumelden.


Begib Dich zunächst auf die Suche nach einem Artikel, der wenige oder keine Kommentare hat. Das kann ein älterer Text oder ein frischer Artikel sein. Achte darauf, dass die Informationen in dem Text nicht veraltet sind – der Autor könnte ihn in Zukunft löschen.

Auch bereits kommentierte Artikel sind von Interesse, insbesondere jene, in denen Diskussionen entfacht sind. Hier ist die Chance groß, dass die Gespräche fortgeführt werden und Du auffallen kannst.

Einen lesenswerten Kommentar schreiben

Hast Du den perfekten Artikel für Deinen Blogkommentar gefunden? Nun musst Du an Deiner Formulierung arbeiten.

Folgendes sollte dieser enthalten:

  • frei von Fehlern
  • gut formatiert
  • erregt Aufmerksamkeit

Natürlich kannst Du auf verschiedene Arten Aufmerksamkeit erregen. Dein Ziel sollte aber sein, dass diese positiver Natur ist; bestenfalls antwortet Dir der Autor des Artikels oder andere Besucher.

Damit Du überhaupt einen Kommentar verfassen kannst, musst Du den Text natürlich lesen. Überlege Dir dabei, welchen Punkt Du aufgreifen kannst. Indem Du einen bestimmten Teil des Textes lobst, merken der Autor sowie die Besucher der Webseite, dass Du den Artikel tatsächlich gelesen hast.

Kommentare wie “Super geschrieben” werden dagegen negativ aufgenommen.

Eine weitere gute Strategie ist die Ergänzung: Erwähne Dinge, die im Artikel fehlen. Auf diese Weise stärkst Du Deine Autorität auf Deinem Fachgebiet und vermittelst Seriosität.

Abschließend könntest Du einen Link zu weiterführenden Informationen positionieren, wenn es sinnvoll erscheint. Achte aber dennoch auf eine gute Formulierung des Kommentars und poste nicht nur den Link – auch das wirkt wie Spam.

Verwende Deinen Namen in Kommentaren

Viele Menschen sind der Ansicht, dass anonyme Kommentare sinnvoll sind. Das Gegenteil ist der Fall. Wenn eine anonyme Person auf einen Blog verweist, wirkt es eher wie Schleichwerbung.

Nutze stattdessen Deinen Namen oder Deine Domain. Praktisch ist auch die Einbindung von Gravatar: Mit der Funktion kannst Du auf allen Blogs mit demselben Profilbild, der URL Deiner Webseite sowie Deiner E-Mail-Adresse Kommentare veröffentlichen.

Um Gravatar nutzen zu können, musst Du Dich bei dem Dienst von WordPress lediglich mit einer E-Mail-Adresse, einem Benutzernamen und Passwort anmelden. Danach loggst Du Dich mit Deinen Daten auf fremden Blogs ein und kannst Kommentare unter dieser Identität verfassen.

Fazit

Kommentare sind eine simple, zeitsparende Alternative, um mehrere Ziele zu erreichen: Traffic aufbauen, sein Image pflegen und Backlinks generieren. Das Kommentieren sollte bei Dir zu einer Routine werden, die Du jeden Tag für einige Minuten ausführst.