Wie Du besseren Content für Deine Webseite kreierst

Was macht guten Content aus? Eine Frage, die Du Dir mit Sicherheit jedes Mal stellst, wenn Du Deine nächste Content-Marketing-Kampagne starten möchtest. Guter Content ist authentisch und ehrlich. Um solchen Content zu erstellen, stehen Dir inzwischen neue Methoden und Erkenntnisse zur Verfügung, die ich Dir im Anschluss vorstellen möchte.

Neue Daten und zeitgemäße Abläufe bedeuten für Dich, dass Du Deine Content-Strategie anpassen musst. Du wirst Dir neue Abläufe ausdenken müssen und beginnen, Dich mit anderen Tools vertraut zu machen. Dieser Lernprozess wird sich am Ende lohnen.

Dein Content wird besser denn je sein und langfristig gesehen zum Erfolg führen. Scheue Dich deshalb nie davor, neue Dinge zu lernen. In der SEO-Welt kannst Du Dich nie auf Deine alten Kenntnisse ausruhen.

1. Studie zeigt, dass Primärforschung mehr vertrauen erweckt

Die B2B-Marketing-Plattform Pardot hat im Jahr 2014 insgesamt 400 B2B-Käufer zu ihrer Content-Erfahrung befragt. 61 Prozent der Befragten gaben an, Content aus der Primärforschung wäre glaubwürdiger als Informationen ohne Nachweise.

Diese Ansicht ist verständlich, sie führt aber bei der Content-Erstellung zu einem zusätzlichen Aufwand. Viele Menschen gehen davon aus, dass sich die Anstrengung nicht lohnt. Wenn aber Leser – also die direkte Zielgruppe – sagen, dass sie solche Informationen für glaubwürdiger halten, ist für Dich klar, dass Du sie ihnen liefern solltest.

Nutze Umfragen: Suche auf statista und anderen Plattformen nach vorhandenen Umfragen und integriere sie in Deinen Content. Noch besser: Nutze Tools wie SurveyMonkey, um eigene Umfragen zu erstellen.

2. Design ist wichtig, denn das Auge liest mit

Ohne absichtlich oberflächlich klingen zu wollen, spielt Design bei der Content-Erstellung eine große Rolle. Menschen sind von Grund auf simple Wesen, die innerhalb von Sekunden entscheiden, ob Ihnen eine Information oder ein Produkt gefällt.

Die bereits erwähnte Studie von Pardot kommt zu dem Ergebnis, dass für 70 Prozent aller Befragten das Aussehen von Content seine Authentizität beeinflusst. Fast genauso wichtig (62 %) ist die Qualität des Textes.

Erfolgreiche Content-Marketer wie Ann Handley, die den Wall-Street-Journal-Bestseller “Everybody Writes” geschrieben hat, ist der Ansicht, dass man besseren Content erstellen kann, indem man ein besserer Autor wird. Nun hat nicht jeder SEO das Zeug zum Autor.

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Die Lösung: Investiere Dein Geld in einen Autor, der Dir hochwertigen Content erstellen kann. Falls Du selbst bereits ein guter Autor bist, solltest Du an Kursen teilnehmen – online oder offline – die Deine Schreibkunst verbessern.

Content muss allerdings nicht nur gut geschrieben sein. Arbeite an der visuellen Aufbereitung der Texte: Fülle sie mit Tabellen, Listen, Fußnoten, Grafiken, Videos und anderen Elementen, die sie auflockern und ansprechender machen.

3. Der Halo-Effekt spielt eine große Rolle in der Content-Wahrnehmung

Der sogenannte Halo-Effekt ist eine kognitive Verzerrung bei der eine Person aus einer Eigenschaft ein Gesamtbild formt, ohne die anderen Aspekte zu berücksichtigen. Kurz gesagt: Wenn Dich eine einzige Eigenschaft eines Produkts anspricht, gefällt Dir gleich das ganze Produkt. Umgekehrt kann eine negative Eigenschaft ein insgesamt schlechtes Licht auf ein Produkt werfen.

Der Halo-Effekt kann auch bei Online-Content zutreffen – sowohl der negative als auch positive Aspekt. Mit einem kleinen Fehler kann ein User Deinen gesamten Content als negativ empfinden. Der moderne User hat über das Internet die Macht, eigenständig zu recherchieren. Er wird nicht jede Information glauben, die Du ihm vorlegst, ohne sie zunächst zu prüfen.

Heutzutage ist es wichtig, Content zu kreieren, der geteilt wird. Beim Teilen wiederum hat die bereits erwähnte Studie gezeigt, dass 44 Prozent aller B2B-Käufer Content bevorzugen, der von Branchenführern empfohlen wird. Branchenführer können Deinem Content einen echten Push geben.

4. Fehlende Nennung des Autors zerstört das Vertrauen der Leser

Viele Unternehmen können es sich nicht leisten, spezielle Teams zur Content-Erstellung einzustellen. Ihnen fehlt folglich auch ein Gesicht für die Artikel, die sie publizieren. Wenn Blogs etwas gezeigt haben, dann ist es die Tatsache, dass Menschen jeder Geschichte ein Gesicht zuordnen möchten.

Wenn sie wissen, wer hinter der Story steckt, können sie leichter Gefühle zu der Person aufbauen. Der Content wirkt wiederum authentischer und glaubwürdiger.

5. Guter Content hat eine langfristige Wirkung

Es ist relativ schwierig, den Wert von Content zu messen, den Du vor vielen Jahren erstellt hast. Erfolgreiche Unternehmen bemerken aber seine langfristige Qualität. Pardot hat herausgefunden, dass authentischer Content eine doppelt so hohe Wirkung auf einen Kunden hat. Der Kunde wird sich lange Zeit an den Content und das Unternehmen, welches ihn geliefert hat, positiv erinnern. Seine positive Einstellung zum Unternehmen erhöht wiederum die Chance, dass er ein Produkt oder eine Dienstleistung der Firma kauft.

Schlechter Content hat natürlich den entgegengesetzten Effekt. Experten haben allerdings herausgefunden, dass Kunden, die eine negative Erfahrung mit einem Unternehmen hatten, ihren Frust häufiger kundgeben, als Käufer mit einer positiven Erfahrung. Deshalb solltest Du Dich bemühen, immer hochwertigen Content zu liefern.

Fazit

Du kannst die Qualität Deines Contents mit verschiedenen Maßnahmen erhöhen. Sie alle setzen voraus, dass Du Zeit, Geld und Aufwand investierst. Deine Investitionen werden sich langfristig gesehen aber lohnen.