7 einfache Möglichkeiten, um WordPress schneller zu machen

WordPress ist wunderbares System, mit dem wir unsere Webseiten aufbauen können. Doch ohne die richtigen Maßnahmen kann die Seite mitunter sehr träge sein. Das ist nicht nur ein Problem für Besucher, sondern führt auch dazu, dass Du Abonnenten und Kunden verlierst.

Warum ist die Geschwindigkeit von WordPress-Webseiten so wichtig?

Wenn eine Person zum ersten Mal auf Deiner Website landet, entscheiden die ersten Sekunden, um ihre Aufmerksamkeit zu erregen und sie davon zu überzeugen, auf Deiner Website zu verweilen.

Wenn das Laden Deiner Website aber zu lange dauert, sind die meisten Leute verschwunden, bevor sie überhaupt die Inhalte gesehen haben.

Nicht zuletzt ist die Ladegeschwindigkeit einer der Faktoren, die das Google Ranking beeinflussen. Eine schnellere WordPress-Webseite erzielt bessere Rankings in den Suchergebnissen.

Wie Du WordPress schneller machen kannst

Mit den folgenden Tipps kannst Du Deine WordPress-Webseite beschleunigen und so dafür sorgen, dass sie einfach schneller läd.

Du musst dabei nicht in einer bestimmten Reihenfolge vorgehen und auch nicht alle Tipps umsetzen.

Bereits einige wenige werden dazu beitragen, Deine WordPress Webseite schneller zu machen.

Nutze ein schnelles Theme

Du wirst vielleicht überrascht sein, aber die Standard WordPress Themes sind ziemlich schnell.

Das liegt daran, dass ihr Programmcode einfach ist. Viele Themes sind mit Funktionen aufgebläht, die Du nie benutzen wirst, aber die Ladegeschwindigkeit reduzieren.

(Datenschutz, Analyse und Tracking Hinweise hier klicken)

In jeder Email besteht die Möglichkeit sich wieder abzumelden.


Wenn Du mit einem professionellen Theme liebäugelst, dann achte nicht nur auf die Funktionen, sondern auch auf dessen Ladegeschwindigkeit.

Gute Themes basieren auf einem soliden Framework, das Dich nicht mit überflüssigen Plug-ins ausbremsen wird. Sämtliche Anpassungen erfolgen direkt im Theme und somit kannst Du auf Plug-ins und deren Ladezeiten verzichten.

Nutze ein Caching Plugin

Einige der besten WordPress-Plug-ins sind in der Caching-Kategorie zu finden. Sie verbessern die Ladezeit erheblich. Das Beste daran: Du kannst sie kostenlos auf WordPress.org herunterladen und sie sind einfach zu bedienen.

Der Favorit vieler Webmaster ist W3 Total Cache.

Das Plug-in hat alle Funktionen, die Du benötigst, und ist extrem einfach zu installieren und zu benutzen.

Einfach installieren und aktivieren, und Deine Website lädt schneller, da Elemente zwischengespeichert werden.

Bilder (automatisch) optimieren

Auch in Zeiten von DSL und Kabel spielt die Dateigröße eine Rolle bei der Ladegeschwindigkeit. Vor allem die Dateien von Bildern und Videos benötigen hohe Bandbreiten, um schnell geladen zu werden.

Mit der Bildoptimierung wird die Dateigröße eines Bildes deutlich reduziert, ohne dabei die Qualität zu beeinträchtigen. Dadurch entstehen schneller Ladezeiten der Webseite.

Sämtliche Bilder zu optimieren, nimmt jedoch viel Zeit in Anspruch. Einfacher geht es mit dem WordPress Plugin „Smush Image Compression and Optimization“. Weitere Plugins für WordPress zur Bildoptimierung findest du auf WordPress.org.

Optimiere Deine Homepage

Die Homepage ist der wichtigste Bereich Deiner Website, da viele Besucher hier landen. Du kannst die Geschwindigkeit Deiner WordPress-Installation verbessern, wenn Du die Homepage entsprechend optimierst.

Dinge, die Dir dabei helfen sind:

  • Auszüge statt volle Beiträge anzeigen
  • Die Anzahl der Beiträge auf der Seite reduzieren (optimal sind 5-7)
  • Unnötige Sharing-Widgets von der Homepage entfernen (nur in Beiträgen einfügen)
  • Entferne inaktive Plug-ins und Widgets, die Du nicht brauchst
  • Minimalismus! Besucher kommen wegen der Inhalte auf Deine Website, nicht wegen fünftausend Widgets auf der Homepage.

Ein sauberes und fokussiertes Homepage-Design lässt Deine Website nicht nur gut aussehen, sondern auch schneller laden.

Optimiere die WordPress-Datenbank

Sämtliche Inhalte werden von WordPress in einer Datenbank gespeichert. Im Laufe der Zeit entstehen so viele Datensätze, deren Bearbeitung Rechen- und Zugriffszeit benötigt.

Du kannst die Datenbank ganz einfach mit dem WP-Optimize Plug-in optimieren. Dabei wird unnötiger Ballast aus der Datenbank entfernt und die Ladegeschwindigkeit verbessert.

Du kannst auch das WP-DB Manager Plug-in nutzen und damit Termine für die automatische Datenbankoptimierung planen.

Kontrolliere die Anzahl der gespeicherten Post-Revisionen

WordPress speichert jede einzelne Version auf unbestimmte Zeit. Dies dient dazu, Revisionen zu verfolgen und Änderungen bei Bedarf rückgängig zu machen.

Brauchst Du wirklich sämtliche Revisionen, sobald ein Beitrag fertig ist und veröffentlicht wurde?

Mit dem Revision Control Plug-in kannst Du die Zahl der Revisionen auf ein Minimum reduzieren. Setze den Wert auf 2 oder 3, damit Du Back-ups hast, falls mal etwas schief läuft.

Pingbacks und Trackbacks ausschalten

Standardmäßig interagiert WordPress über Pingbacks und Trackbacks mit anderen Blogs.

Jedes Mal, wenn ein anderer Blog Deine Seite erwähnt, benachrichtigt er Deine Website, die ihrerseits die Daten des Beitrags aktualisiert.

Wenn Du diese Option deaktivierst, gehen die Backlinks zu Deiner Website nicht verloren. Es entfällt nur diese Einstellung, die eine Menge Arbeit für Ihre Website generiert.